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Fukushima

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Fukushima – Schnee von gestern?

Sicher haben Sie noch die Nachricht von Mitte Dezember im Ohr: Die japanische Regierung sieht Fukushima unter Kontrolle! Vermutlich haben Sie sich, als Sie das hörten, an den Kopf gefasst und erstaunt gefragt: „Wieso vermelden die das jetzt, die Katastrophe war doch im März, und danach haben sie Stück für Stück alles in den Griff bekommen!“ Egal wie, zu Weihnachten dachten viele Menschen, jetzt sei das Ganze endlich Geschichte. Man könne sich beruhigen. Aber das ist nicht so.

 

Noch immer gelangt täglich Radioaktivität ins Meer. Tatsächlich wird es noch mindestens 30 Jahre dauern, bis das havarierte Atomkraftwerk vollständig stillgelegt werden kann; und auch bis man im Inneren der Reaktoren genauere Untersuchungen anstellen kann, werden noch Jahre vergehen. Im Dezember warfen viele Fachleute der japanischen Regierung bewusste Verharmlosung vor - einige sprachen sogar davon, die Aussagen der Regierung in puncto möglicher Kaltabschaltung grenzten an eine bewusste Lüge.

 

Abgesehen von der politischen Tragweite, den Fragen nach Transparenz und Zusammenarbeit, bleibt festzuhalten: Fukushima ist noch nicht vorbei, es ist zu einem feststehenden Begriff geworden, zu einem lebendigen Mahnmal in einer Linie mit Sellafield, Three Mile Island (Harrisburg) oder Tschernobyl, das uns immer wieder vor Augen führt: Atomenergie ist nicht beherrschbar. Etwas anderes behaupten nur diejenigen, die damit schnell das große Geld verdienen können, weil sie im Falle eines Unfalls oder im Hinblick auf die Endlagerfrage keine nennenswerten Beträge bezahlen müssen.

 

Die Menschen in Japan müssen jetzt mit der Tatsache leben, dass die Regierung sie beständig desinformiert hat und das noch immer tut – viele messen die Radioaktivität jetzt selbst, soweit sie über entsprechende Geräte verfügen. Und sie müssen damit leben, dass ihre Lebensmittel verstrahlt sind und niemand etwas dagegen tut, weil niemand etwas dagegen tun kann. Sie können Glück haben und nur „leicht“ verstrahlte Nahrung zu sich nehmen, aber wer garantiert das? Und seit wann ist Niedrigstrahlung ungefährlich?

 

Auch die Menschen in Deutschland müssen mit der Tatsache leben, dass niemand garantiert, dass Nahrungsmittelimporte und andere Materialien frei sind von Radioaktivität aus den Fukushima-Reaktoren. Ganz abgesehen davon, dass auch hier Nuklide messbar sind, die nachweisbar aus Fukushima stammen. Und: Auch bei uns wurden die Grenzwerte erhöht – als könne der Mensch plötzlich mehr Belastung verkraften, weil in Japan Brennelemente geschmolzen sind!

 

Das alles weist erschreckende Konformität auf mit der Denkweise derjenigen, die uns nach wie vor weismachen wollen, Radioaktivität in Menschenhand sei kein Problem, AKWs seien sicher und die Regierung wache schon über die Erstellung und Einhaltung von Grenzwerten, damit niemandem etwas geschieht. Viele Menschen, nicht nur in den Regionen rund um Krümmel, Ahaus, Gronau, Morsleben, Gorleben, die Asse, Schacht Konrad und die Firma Eckert & Ziegler in Braunschweig-Thune, hinterfragen diese Behauptungen, und sie sind zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.

 

Wir werden immer mehr und wollen das allen anderen beweisen – helfen auch Sie mit, ein Zeichen zu setzen für eine gemeinsame Zukunft: Halten Sie die Fackel der Transparenz, der Wahrheit und des Lebens hoch! Eine halbe Stunde miteinander in der Kälte zu stehen könnte mithelfen, das Feuer der Reaktoren so schnell wie möglich abzuschalten und die bestmögliche Lösung für die Konditionierung und Endlagerung des gefährlichen Atommülls zu finden.


Damit „Japan“ wieder ein Synonym wird für Teezeremonie, Freundlichkeit und die aufgehende Sonne.
Damit die Asse geräumt wird, bevor etwas passiert.
Damit der Norden Braunschweigs davor bewahrt wird, Atommüllkondititionierung neben Wohnhäusern und Schulen dulden zu müssen.
Damit das bestgeeignete Endlager gefunden wird, nicht das billigste, das sich am wenigsten wehren kann.

Damit wir alle leben – ohne Zukunftsängste und gesund.

Geschrieben von A. S. Mitglied der BISS

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