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Atommüll-Brennpunkte im Braunschweiger Land

Informationen zu den Brennpunkten  ASSE II - Morsleben(ERAM) - Eckert&Ziegler in BS/Thune - Schacht KONRAD  im Braunschweiger Land


Atommüll brennt uns unter den NägelnDas Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben und die ASSE II sind gefährliche Altlasten. Vor zwei Jahren hat das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) verkündet, dass der Atommüll aus der Asse zurückgeholt werden soll, weil ein sicherer Einschluss nicht gewährleistet werden kann.
Ein Salzbergwerk mit Laugenzutritt kann nicht „langzeitsicher” geschlossen und sich selbst überlassen werden.

Einstürzende Kammern, Laugenzuflüsse, illegal eingelagerter Atommüll - das gibt es nicht nur in ASSE II. Nur 30 Kilometer weiter sind die Zustände im Atommülllager Morsleben ähnlich katastrophal, es wird nur weniger darüber geredet. Von 1994 - 1998 wurde auf Weisung der damaligen Bundes- umweltministerin Merkel Atommüll aus westdeutschen AKW schnell und billig im alten DDR-Endlager „entsorgt“.

Gegen das Endlager-Projekt KONRAD hat sich in drei Jahrzehnten Auseinandersetzung eine breite Kritik, Ablehnung, Protest und Widerstand entwickelt. Über 290.000 Einwendungen, die 1991 bundesweit gegen das Projekt erhoben wurden, zahlreiche Resolutionen und Stellungnahmen von kommunalen Gremien, aus Landwirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen und von anderen Trägern öffentlicher Belange in der Region und eine Vielzahl von Aktionen haben dies in den letzten Jahren sehr deutlich gemacht.

Ein weiterer Hotspot in Braunschweig-Thune ist die Firma Eckert & Ziegler, die mit Atommüll arbeitet und dort unter anderem die „Entsorgung“ radioaktiver Abfälle aus dem einsturzbedrohten „Endlager“ Asse II betreiben will.

ASSE II

Vom „No Name“ zum bekanntesten deutschen Endlagerstandort

ASSE IIWusste vor drei Jahren kaum jemand, dass das Atommülllager überhaupt existiert, ist die ASSE II inzwischen über die Grenzen Deutschlands hinaus zum Synonym für die gescheiterte Atommüllbeseitigung geworden.

Laugenzuflüsse, die zum Absaufen der Grube führen können, Grubenkammern, die jederzeit einstürzen können und Atommüll, dessen Zusammensetzung bis heute keiner kennt, machten Schlagzeilen.

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Braunschweig/ Thune

Radioaktive Belastungen im Norden von Braunschweig

Braunschweig-ThuneMit der Firma Eckert & Ziegler Nuclitec (EZN) reiht sich Braunschweig-Thune nahtlos in die Atommüllregion südliches Niedersachsen ein: Ursprünglich hauptsächlich mit radioaktiven Medizinprodukten befasst, will sich die Firma jetzt im Hinblick auf den Rückbau der AKWs erweitern.

Bereits der bestehende Betrieb liefert noch am Betriebszaun sehr hohe Strahlungswerte, die nur deshalb unterhalb der erlaubten Grenzwerte bleiben, weil man eine Ausnahmeregelung, die sogenannte 2000-Stunden-Regelung, anwendet. Dabei geht man davon aus, dass an bestimmten Punkten ausgeschlossen werden kann, dass sich ein Mensch dort mehr als 2000 Stunden jährlich aufhält, deshalb rechnet man die Strahlenbelastung dort nur auf ein Vierteljahr hoch.

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Morsleben ERAM

Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben ERAM

ERA MorslebenIm Dorf Morsleben im früheren Grenzgebiet zwischen DDR und BRD bei Helmstedt befindet sich das zentrale Endlager für radioaktiven Atommüll der ehemaligen DDR. Die Atomanlage wurde 1990 von der Bundesregierung übernommen.

Den größten Teil des radioaktiven Inventars stellen inzwischen Abfälle aus bundesdeutschen Atomkraftwerken dar. Das ERAM ist ein ehemaliges Kali- und Steinsalz-Bergwerk. Es wurde 1969 zum Standort für die Atommüll-Endlagerung der DDR ernannt.

Die von der damaligen Bundesumweltministerin Angela Merkel durchgesetzte weitere Einlagerung von westdeutschem Atommüll wurde  1998  erst durch eine Klage von Greenpeace und dem BUND gestoppt.

 

vor Ort: Bürgerinitiative Morsleben | Morsleben Netzwerk mit informativen Links

Info- Blatt ERA Morsleben pdf-Datei | Morsleben Wikipedia

Schacht KONRAD

Vom Erzbergwerk zum Atomprojekt

KONRAD SteinMitte der 70er Jahre wurde die Eisenerzförderung in KONRAD im internationalen Vergleich zu teuer. Um die Arbeitsplätze zu erhalten, warb der Betriebsrat für eine anderweitigen Nutzung der Schachtanlage und stieß beim Bund auf Interesse: Wegen seines Förderwerkes sei der Schacht besonders gut geeignet als Endlager für Abrisskomponenten aus stillgelegten Atomkraftwerken, hieß es.

Damals, als man noch vom Zubau einiger hundert Reaktoren in Deutschland ausging, war KONRAD neben Gorleben sozusagen die Funktion einer radioaktiven Sperrmülldeponie zugedacht. Fragen der geologischen Eignung spielten dabei keine Rolle.

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